Startklar in 16 Tagen!

Modul 3, Lesson 5: "Remove before flight"
oder: Deine Wohlfühloase

Kurz und gut: Entferne alle Faktoren in Deinem Leben, die verhindern, dass Du losfliegen kannst. Oder: „Remove before flight“, wie es in der Pilotensprache heißt. Dann bist Du STARTKLAR!

Kurze Anleitung zur Durchführung:

  1. „My home is my castle.“ von Edward Coke 

  2. Nerviges, Ungeliebtes und Unerledigtes lenkt Dich ab und kostet Zeit sowie Energie – die Du für Deine Ziele, Hobbies und das, was Dir wirklich wichtig ist, effizienter einsetzen könntest. 

  3. Wirf deshalb einen prüfenden Blick auf Dein Zuhause.

  4. Befreie Dich von Gegenständen, die Du nicht benötigst, die Dich nerven und/oder die Du nicht magst.

  5. Erledige Unerledigtes: Ablage, Rumpelschublade (hat vermutlich jeder :)) usw.

  6. Ziel: Umgib Dich mit Dingen und Menschen, die Dir wichtig sind, die Du liebst, bei denen Du Dich wohlfühlst, die Dich beflügeln, Dir Kraft geben … 

  7. Wenn das Aufräumen im Job nicht gleich klappt, versuche es zumindest in Deinem Privatleben.

  8. Denkanstoß siehe Modul 3, Lesson 5 (Video)

Modul 1, Lesson 3, Entscheidung
00:00 / 01:04

MODUL 1

STATUS QUO

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MODUL 2

WAS IST DAS ZIEL

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MODUL 3

WAS HAST DU SCHON?

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MODUL 4

WIE BLEIBST DU DRAN?

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ZOOM LIVE

Q & A

VERBINDEN

Hier kannst Du den Text aus dem Video nachlesen:

 

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sehr Dein Umfeld Dich und folglich Dein Leben, Deine Ziele beeinflusst? Vielleicht hast Du Dich mal mit Feng-Shui beschäftigt? (Keine Sorge, ich werde Dir jetzt nicht mit fernöstlichen Weisheiten die Ohren vollquasseln!)

Auch wenn nicht: Es macht durchaus Sinn, sich sein Zuhause und seine unmittelbare Umgebung näher anzusehen. Denn alles, was Dir nicht guttut, raubt Dir Energie – und hält Dich letztendlich von dem ab, was Du erreichen möchtest. Es versperrt Deinen Blick und lässt neue Energien, Ideen und Personen gar nicht erst zu. Bei jedem Kontakt mit etwas Negativem, auch unbewusst, ärgerst Du Dich. Jeder Blick auf etwas Unerledigtes macht Dich unruhiger. Dinge in deinem Leben, die Dir nicht guttun, vernebeln praktisch Deinen Blick.

Schaue Dir also ganz bewusst Dein Umfeld an. Was umgibt Dich konkret? Hier geht es um Menschen und Dinge, Situationen und Themen, Berufliches ebenso wie Privates. Es geht um Unbenutztes, Altes, Kaputtes oder auch um Neues, aber nie Gebrauchtes. Zum Beispiel die nigelnagelneuen Schuhe im Kleiderschrank, die Du noch nie angezogen hast, da sie an Deinen Füßen schmerzen, die jedoch zu schade oder zu teuer sind, um sie zu entsorgen. Genauso geht es um Personen, die um Dich sind, Dir aber den letzten Nerv rauben. Alles ist Energie und folglich ist alles miteinander verbunden.

Natürlich macht es einen Unterschied, wie lange Du der negativen Energie ausgesetzt bist. Wenn Du nur kurz in der vollen U-Bahn stehst und Dich darüber ärgerst, aber gleich wieder aussteigst, färbt Deine Umgebung nicht so rasch auf Dich ab. Wenn Du allerdings tagtäglich von griesgrämigen, unglücklichen oder neidischen Menschen umgeben bist, beeinflussen sie Dich über kurz oder lang in einer gewissen Form.

Deshalb ist es sehr wertvoll, sich anzusehen, welchen fünf Personen oder Dingen man praktisch ständig ausgesetzt ist – mit denen man sich am allermeisten beschäftigt. Benutzt Du die fünf Gegenstände tatsächlich gern oder stören sie Dich eher? Schenken Dir die fünf Menschen Energie, führst Du mit ihnen hochwertige, tolle und humorvolle Gespräche, oder sind es Energieräuber? 

Gibt es z. B. eine Person, die Dich regelmäßig zur Weißglut bringt? Die Dir die Ohren mit Problemen von ihrem Partner vollsingt und für die Du immens viel Freizeit aufwendest, um ihr oder ihm Ratschläge zu geben, die oder der sich dann aber wieder mit ihrem oder seinem Partner versöhnt, sodass letztendlich Du die oder der „Blöde“ bist? In dem Fall wäre es eine Möglichkeit, dass Du Dich von der Person distanzierst, damit Dich ihre oder seine Themen nicht mehr so berühren. Schalte beim nächsten Gespräch „auf Durchzug“ oder mache beim nächsten sonst wieder endlosen Telefonat von vornherein klar: Ich höre Dir gerne zehn Minuten zu, bin voll und ganz für Dich da, aber dann muss ich weg – oder was auch immer. Eventuell kannst Du so dieser Person weniger von Deiner kostbaren Zeit und Energie geben. Versuche, ganz bewusst Grenzen – Deine Grenzen – zu ziehen und einhalten. 

 

Achte also einerseits auf die Personen, mit denen Du Dich regelmäßig umgibst – und andererseits auf Sachen. Hier möchte ich über den Spruch „My home is my castle“ von Edward Coke sprechen, einem englischen Juristen und Politiker aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Getreu dem Motto „Mein Zuhause ist mein Schloss.“ möchte ich Dich einladen, einmal ganz bewusst durch Dein Haus oder Deine Wohnung zu gehen. Frage Dich immer wieder: Was sehe ich? Und: Tut es mir gut? 

Beginne bei Deiner Eingangstür. Schaue Dich um, möglichst wertfrei. Was siehst Du? Mit welchen Dingen umgibst Du Dich? Gibt es einen Gegenstand, durch den Du fast nicht in Deine Wohnung kommst – etwa ein Möbelstück, an dem Du Dir immer und immer wieder den Zeh anhaust und über das Du Dich ärgerst? 

Gehe weiter durch Dein ganzes Zuhause, durch alle Räume. Ist es ordentlich, aufgeräumt oder verstaubt, schmutzig? Gibt es Sachen, die Du gar nicht gerne um Dich hast, zum Beispiel ein altes Erbstück oder eine abgeschlagene Vase? Sachen, die Dir gut gemeint geschenkt wurden, die Dir jedoch einfach nicht gefallen und Dich letztendlich belasten, Raum einnehmen in Deinem unmittelbaren Umfeld? Welche Fotos oder Bilder hängen an der Wand? Zeigen sie Personen oder Dinge, die Dich erfreuen? Erinnern sie Dich an Vergangenes, eventuell sogar Trauriges?

Gehe vor allem auch in Dein Arbeitszimmer. Wie sieht es auf Deinem Schreibtisch aus? Was wartet darauf, endlich von Dir erledigt zu werden? Siehst Du eventuell eine überfüllte Ablage oder einen Stapel Zeitungen, die Dich jedes Mal daran erinnern, dass sie endlich beseitigt werden wollen? Spürst Du, wie es Dich innerlich nervt? Oder aber bist Du von schönen Dingen wie frischen Pflanzen umgeben, die Dich fröhlich stimmen? 

Vergiss bei Deinem Rundgang auch Keller und Dachboden, Garage und Garten nicht!

 

Also noch mal kurz zusammengefasst:

  • Meine Aufforderung jetzt an Dich: Prüfe Dein Leben und Dein Zuhause. Mit wem und was umgibst Du Dich?

  • Überlege Dir, welche Personen und Sachgüter Dir guttun – und welche nicht, welche Dich nerven, Dir Energie rauben.

  • Schaue, wie Du Dich von dem, was Dir nicht guttut, befreien oder zumindest distanzieren kannst. 

    • Habe zum Beispiel weniger Kontakt mit Menschen, Die Dir Energie rauben. 

    • Entrümple Dein Haus, miste aus.

    • Beseitige unerledigte Sachen: Repariere die kaputte Uhr, räume die chaotische Ablage auf usw.

Wenn Du Dir aus diesem Blickwinkel ganz bewusst anschaust, mit wem und was Du Dich umgibst, kannst Du eine ganze Menge aus Deinem Leben ausmisten, was Dich letztendlich von Deinen Zielen abhält. 

 

Aber: Was tun, wenn Du Dich von etwas absolut nicht trennen willst, selbst wenn es ‚nur‘ alte ausgetretene Schuhe sind? ;) Stelle Dir klar die Frage: Sind es die Schuhe wert, dass mein Ziel, mein Traum wegen ihnen eventuell nicht in Erfüllung geht? Dann schafft man es oft relativ schnell, sich davon zu trennen. Das gilt auch für liebgewonnene Erinnerungstücke, die jedoch einfach nichts Neues zulassen.

Und: Was tun,wenn Du Dich von etwas einfach nicht trennen kannst? Du kannst vermutlich nicht gleich Deine Chefin ‚entsorgen‘ oder Deinen Job kündigen, bloß, weil sie nerven. Aber selbst in diesen Fällen gibt es Mittel und Wege, um die Situation für Dich passender zu machen. Denn letztendlich geht es um Dich, um Dein Leben und vor allem um Deine Gesundheit.

Das Ziel ist, dass Du Dir eine Umgebung schaffst, die Dich bereichert, in der Du Dich wohlfühlst, die Dir Energie spendet. Dass Du Dich mit Menschen, Themen, Projekten und Tätigkeiten umgibst, die Dir guttun, zumindest zu einem großen Teil. 

Gerade Dein privates Umfeld sollte so sein, dass Du Dich darin wohlfühlst und es für Dich passt. Ein Ort, an dem Du Deine Kräfte mobilisieren kannst, wieder in Deine innere Balance kommst. An dem Du Dir nach dem Zitat „My home is my castle“ eine Wohlfühloase schaffst. 

 

Dieses Ausmisten und Entrümpeln schafft Platz und bringt Menschen, Dinge, Prozesse, Themen oder auch Probleme in Deiner Umgebung wieder in den Fluss. Und hat deshalb nicht selten den Effekt, dass Dir plötzlich eine zündende Idee kommt. Dass Du plötzlich die Lösung zu einem langgehegten Problem klar vor Dir siehst. Dass Du auf einmal genau weißt, was zu tun ist. Oder dass Du endlich den Mut, die Kraft hast, Themen anzugehen und zu erledigen. Du löst Dich von dem, was nicht mehr zu Dir passt, erhältst „klare Sicht“. Neues kann entstehen. 

Bitte probiere es einfach aus – auch wenn Du Dir denkst „Wie soll das Ausmisten bitteschön mein Thema, mein Problem lösen?“ Einfach ins Tun kommen und dranbleiben. :) Fange klein an. Gehe nicht gleich Deinen ganzen Freundeskreis oder Deine ganze Wohnung an, sondern erst mal nur die engsten Kontakte oder eine Schublade. Arbeite Dich Schritt für Schritt voran. Du wirst rasch Erfolge erkennen!

Ich wünsche Dir viel Freude und Spaß bei dieser Lesson. Im Feng-Shui sagt man, dass die Energie wie ein weißes Walzer-Tanzpaar leicht durch die Wohnung oder das Haus schweben soll. Wenn es nach dem Tanz noch sauber und auch unverletzt ist, passt alles. Schaffe Dir Platz für Neues!