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Modul 2, Lesson 3: Was denkst Du?
Denkanstoß

Deine Gedanken – Dein Mindset – beeinflussen Deine Zielerreichung, positiv oder negativ.
Was Du jetzt sofort proaktiv tun kannst, um Dein Mindset zu stärken!

Bei durchschnittlich 60.000 Gedanken täglich macht es durchaus Sinn, sich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen ... Kleiner Denkanstoß im Video M2/L3.

Videotext über den "Denkanstoß" zum Nachlesen: 

Wusstest Du, dass ein Mensch täglich etwa 60.000 Gedanken im Kopf hat? Kaum zu glauben, oder? Kein Wunder, denn der Großteil unserer Gedanken läuft unbewusst ab. Dementsprechend wäre es doch eine gute Idee, sich mal genauer anzusehen, worüber wir da so nachdenken, ja, was wir teils sogar in unsere Träume mitnehmen. Vor allem wäre es auch gut zu wissen, warum sich manche Gedanken immer wiederholen – und wie wir das verhindern!

 

Grundsätzlich spiegeln Deine Gedanken das, was in Deinem Leben und Business gerade passiert. War beispielsweise die letzte Projektumsetzung erfolgreich – oder aber ist auch der zweite Start misslungen? Außerdem spiegeln Deine Gedanken Deine Erfahrungen, die Du bisher gemacht hast, und Deine Erinnerungen, die Du in Dir trägst. 

 

Alle Deine Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen zusammen machen Dein „Mindset“ aus: deine Einstellung zum Leben, Deine Mentalität, Deine Weltanschauung.

Dadurch, dass Dein Mindset so viele verschiede Quellen hat, kommen auch die erwähnten 60.000 Gedanken täglich zustande: 

 

Wenn Du einen Gegenstand siehst oder fühlst, assoziierst Du sofort unzählige andere Dinge und Situationen damit. Sachen, die Du erlebst hast, kennst, weißt, denkst, vermutest.

Teils verketten sich Deine Assoziationen auch und lösen dadurch neue aus. Wenn Du z. B. einen Apfel siehst, erinnert Dich das vielleicht an süßen, frischen Apfelstrudel. Der Strudel erinnert Dich an den selbstgebackenen Kuchen, den Dein Arbeitskollege letztens mitgebracht hat. Der Kollege wiederum erinnert Dich daran, dass Du noch etwas für Deinen Job tun musst oder dass er Dich erst vor Kurzem ganz schön hintergangen hat. Und, und, und … Wie passend, dass man dabei von einem „Gedankenkarussell“ spricht! 

 

Es gibt allerdings zwei Arten von Gedankenkarussells: Das eine sind normale Gedanken, die kommen und auch wieder gehen. Das andere sind negative Assoziationen, die immer wieder kommen – und nicht so schnell gehen. Bei vielen sind solche quälenden Gedanken mit der Arbeit verknüpft. Wenn Du Dich etwa daran erinnert hast, dass Du noch etwas für Deinen Job tun musst, triggert das vielleicht eine ganze Horde von schlechten Emotionen: Ich muss es bald tun, sonst schimpft mein Chef wieder. Apropos Schimpfen: Erst letztens war er total schlecht gelaunt, bestimmt ist er unzufrieden mit mir! Was soll ich nur machen, wenn er mir kündigt? Und schwupps, bist Du vom Anblick des Apfels bei den Sorgen über Deine mögliche Kündigung, über die Du Dir ständig den Kopf zerbrichst. 

 

So ein negatives Gedankenkarussell nenne ich „Affen im Kopf“. „Affen“ deshalb, weil die Gedanken scheinbar wild durcheinanderhüpfen – und uns deshalb absolut nicht dabei helfen, Lösungen für unsere Probleme zu finden, und erst recht nicht dabei, unsere Ziele zu erreichen. Ein negatives Mindset bremst Dich – das belegen diverse wissenschaftliche Untersuchungen. Sie haben herausgefunden: Wenn Deine Gedanken sorgenvoll, zweifelnd, ängstlich, zornig oder demütigend sind, dann ist das einfach kontraproduktiv für Dich und Deine Zielerreichung.

 

Warum? Weil es uns in so Situationen schwerfällt, uns selbst konstruktiv zu kritisieren. Wir ärgern uns nicht einfach kurz, verbuchen es dann als Erfahrung und nehmen uns vor, es das nächste Mal anders zu machen. Sondern wir schimpfen mit uns selbst und machen uns für alles verantwortlich.

 

Vielleicht kennst Du das von Dir selbst – gerade, wenn etwas nicht so abgelaufen ist, wie Du es Dir vorgestellt hattest. Wir gehen dann mit uns selbst so kritisch, unhöflich und respektlos ins Gericht – das würden wir mit unseren besten Freunden nicht tun. Unsere Liebsten behandeln wir im Normalfall wertschätzend und respektvoll, auch wenn sie noch so einen großen Blödsinn angestellt haben.

 

Es ist einfach nicht förderlich, wenn Du Dir permanent Szenarien über Bevorstehendes oder sogar bereits hinter Dir Liegendes vorstellst, vielleicht noch mehr als lebendig. Denn genau das, was Du Dir vorstellst, wirst Du letztendlich anziehen und in Dein Leben, in Dein Business einladen. Mit deinen fiktiven Vorstellungen beeinflusst Du nicht nur Deine Umwelt, sondern erschaffst sie auch zu einem gewissen Grad. Dadurch hinderst Du Dich an der Verwirklichung Deiner Wünsche und Träume.

 

Ich bin früher selbst regelmäßig sehr hart mit mir ins Gericht gegangen, habe mich teilweise mit meinem Perfektionismus zur Weißglut gebracht. Bis ich mir bewusst gemacht habe, was das mit meinem Mindset macht. Und dass es mich in meinem erfolgreichen Vorankommen blockiert. Dass es die Zielerreichung viel schwerer macht, als es sein müsste – oder den Weg zum Ziel fast unmöglich macht.

 

Wenn also ein negatives Mindset Deine Zielerreichung negativ beeinflusst, bedeutet das im Umkehrschluss, dass ein positives Mindset Deine Zielerreichung positiv beeinflusst. Mit dem richtigen Mindset trägst Du maßgeblich zu Deinem Erfolg bei! Die richtige Einstellung hilft dir, Dich über Hindernisse hinwegzusetzen und so erfolgreich zu sein. 

Was also kannst Du tun, um Deinem negativen Mindset zu entkommen? Du musst selbst aktiv werden. Denn Dein Gehirn denkt zwar all Deine Gedanken, aber es kann Dir nicht sagen, ob sie gut oder schlecht sind. Es erkennt auch nicht, ob sie real sind oder ob Du sie Dir nur einbildest. Es weiß nicht, ob Din Glaubenssatz „Ich werde das niemals schaffen!“ stimmt. Und es unterscheidet nicht zwischen „Du Vollidiot!“ oder „Sie Vollidiot!“ Wenn Du etwas denkst, dann ist genau dieser Gedanke eins zu eins für Dein Gehirn real. Du musst also Deinem Gehirn sagen, dass es gefälligst auf positive Gedanken wechseln soll. Und das Beste daran: Du kannst Dein Mindset selbst stärken, proaktiv und jetzt sofort!

 

Was kannst Du jetzt konkret tun?

 

Mache Dir klar, was Du so den ganzen Tag und vielleicht auch in der Nacht denkst (bzw. an was Du Dich kurz nach dem Aufwachen noch erinnern kannst). Oder kurz vorm Einschlafen. Oder direkt nach dem Aufwachen.

 

Was hast Du im Kopf?

  • Hast Du tolle, ermutigende Gedanken für Dich und auch andere – oder schimpfst und nörgelst Du die ganze Zeit?

  • Ein Lösungsansatz ist hier, sich seine Gedanken bewusst zu machen!

 

Wie denkst Du über Dich selbst? 

  • Bist Du zufrieden mit Dir – oder kritisierst Du Dich ständig?

  • Wenn Du Dich viel kritisierst, denke daran, dass keiner perfekt ist. Und dass wir aber lernen können, uns zu verbessern, wenn wir nur wollen.

 

Sind in Deinen Gedanken Glaubenssätze versteckt?

  • Wenn ja, welche Glaubenssätze hast Du? 

  • Wenn nein: Finde deine Glaubenssätze heraus! Welche Dinge denkst Du immer wieder, welche sind tief in Dir verankert? Was hat man Dir z. B. von Kindesbeinen an immer wieder gesagt? 

  • Falls Du merkst, dass Du negative, kontraproduktive Glaubenssätze oder Gedanken hast, dann formuliere sie in positive um. Zum Beispiel: „Ich vertraue niemanden.“ (negativ) in „Ich vertraue mir selbst, dem Leben und anderen Menschen. Ich besitze Urvertrauen.“ (positiv)

 

Wie gehst Du mit Misserfolgen um? 

  • Ärgerst Du Dich nur kurz – oder gehst Du mit Dir selbst mehr ins Gericht, als O. K. wäre? 

  • Wenn Du Dich für Misserfolge sehr hart kritisierst, dann versuche, sie künftig als Erfahrungen zu verbuchen. Denke Dir das nächste Mal: „Schwamm drüber! Die Erfahrung nehme ich mir mit, die Lehre ziehe ich daraus. Jetzt schaue ich wieder nach vorn und mache den Fehler nicht noch mal!“

 

Stärke Dein Mindset! Denn wie Du über Dich denkst, Deine Ziele, Dein Business, Deine Projekte, ist essentiell für Deine Zielerreichung.

Modul 1, Lesson 3, Entscheidung
00:00 / 01:04

MODUL 1

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MODUL 2

WAS IST DAS ZIEL

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MODUL 3

WAS HAST DU SCHON?

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MODUL 4

WIE BLEIBST DU DRAN?

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