Nicht Du bist das Problem, sondern Deine Gedanken. 5 Tipps zur Mindset-Stärkung.

Wusstest Du, dass ein Mensch täglich etwa 60.000 Gedanken im Kopf hat? Kaum zu glauben, oder? Kein Wunder, denn der Großteil unserer Gedanken läuft unbewusst ab. Dementsprechend wäre es doch eine gute Idee, sich mal genauer anzusehen, worüber wir da so nachdenken, gute, oder schlechte Gedanken, welche wir teils sogar in unsere Träume mitnehmen. Vor allem wäre es auch gut zu wissen, warum sich manche Gedanken immer wiederholen – und, gerade wenn es störende Gedanken sind, wie wir das verhindern!


Deine Gedanken spiegeln Dein Leben und Business.

Grundsätzlich spiegeln Deine Gedanken das, was in Deinem Leben und Business gerade passiert. War beispielsweise die letzte Projektumsetzung erfolgreich – oder aber ist auch der zweite Start misslungen? Außerdem spiegeln Deine Gedanken Deine Erfahrungen, die Du bisher gemacht hast, und Deine Erinnerungen, die Du in Dir trägst. 


Alle Deine Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen zusammen machen Dein „Mindset“ aus: deine Einstellung zum Leben, Deine Mentalität, Deine Weltanschauung.

Dadurch, dass Dein Mindset so viele verschiede Quellen hat, kommen auch die erwähnten 60.000 Gedanken täglich zustande: 


Wenn Du einen Gegenstand siehst oder fühlst, assoziierst Du sofort unzählige andere Dinge und Situationen damit. Sachen, die Du erlebt hast, kennst, weißt, denkst, vermutest.

Teils verketten sich Deine Assoziationen auch und lösen dadurch neue aus. Wenn Du z. B. einen Apfel siehst, erinnert Dich das vielleicht an süßen, frischen Apfelstrudel. Der Strudel erinnert Dich an den selbstgebackenen Kuchen, den die Arbeitskollegen letztens mitgebracht haben. Die Kollegen wiederum erinnern Dich daran, dass Du noch etwas für Deinen Job tun musst oder dass sie Dich erst vor Kurzem ganz schön hintergangen haben. Und, und, und … Wie passend, dass man dabei von einem „Gedankenkarussell“ spricht! 


Es gibt allerdings zwei Arten von Gedankenkarussells: Das eine sind normale Gedanken, die kommen und auch wieder gehen. Das andere sind negative Assoziationen, die immer wieder kommen – und nicht so schnell gehen. Bei vielen sind solche quälenden Gedanken mit der Arbeit verknüpft. Wenn Du Dich etwa daran erinnert hast, dass Du noch etwas für Deinen Job tun musst, triggert das vielleicht eine ganze Horde von schlechten Emotionen: Ich muss es bald tun, sonst schimpfen die Arbeitgeber wieder. Apropos Schimpfen: Erst letztens waren sie total schlecht gelaunt, bestimmt sind sie unzufrieden mit mir! Was soll ich nur machen, wenn sie mir kündigen? Und schwupps, bist Du vom Anblick des Apfels bei den Sorgen über Deine mögliche Kündigung, über die Du Dir ständig den Kopf zerbrichst. 


So ein negatives Gedankenkarussell nenne ich „Affen im Kopf“. „Affen“ deshalb, weil die Gedanken scheinbar wild durcheinanderhüpfen – und uns deshalb absolut nicht dabei helfen, Lösungen für unsere Probleme zu finden, und erst recht nicht dabei, unsere Ziele zu erreichen. Ein negatives Mindset bremst Dich – das belegen diverse wissenschaftliche Untersuchungen. Sie haben herausgefunden: Wenn Deine Gedanken sorgenvoll, zweifelnd, ängstlich, zornig oder demütigend sind, dann ist das einfach kontraproduktiv für Dich und Deine Zielerreichung.


Warum? Weil es uns in so Situationen schwerfällt, uns selbst konstruktiv zu kritisieren. Wir ärgern uns nicht einfach kurz, verbuchen es dann als Erfahrung und nehmen uns vor, es das nächste Mal anders zu machen. Sondern wir schimpfen mit uns selbst und machen uns für alles verantwortlich.

Was denkst Du?

Vielleicht kennst Du das von Dir selbst – gerade, wenn etwas nicht so abgelaufen ist, wie Du es Dir vorgestellt hattest. Wir gehen dann mit uns selbst so kritisch, unhöflich